Uta Sabath Gefahrgutberatung
Uta Sabath Gefahrgutberatung

Gefahrgut-Aktuell

Auf diesen Seiten möchte ich Ihnen in (un)regelmäßigen Abständen Neuigkeiten rund um das Thema Gefahrgut präsentieren.

 

Ältere Artikel finden Sie in dem Reiter "Archiv - Aktuelles bis 2019". 

Übergangsregelung für ADR-Schulungsbescheinigung und Schulungsbescheinigungen für Gefahrgutbeauftragte

28.01.2021

Multilaterale Vereinbarung M333

 Verlängerung der Fristen für ADR-Schulungsbescheinigungen - initiiert von Deutschland, gezeichnet von Griechenland, Tschechien, San Marino, Irland, Norwegen, Schweden, Slowakei und Slowenien

Alle Schulungsbescheinigungen von ADR-Fahrern, die zwischen dem 01.03.2020 und dem 01.09.2021 ablaufen, bleiben bis zum 30.09.2021 gültig. Die ggf. abgelaufenen Schulungsescheinigungen werden zum ursprünglichen Ablaufdatum um 5 Jahre verlängert, wenn die vorgeschriebene Auffrischungsschulung vor dem 01.10.2021 erfolgreich absolviert wurde.

Diese Multilaterale Vereinbarung darf in den Unterzeichnerstaaten der Vereinbarung angewendet werden. Widerruft einer Unterzeichnerstaaten diese Multilaterale Vereinbarung vor dem 01.10.2021, gilt die Multilaterale Vereinbarung nur in den restlichen Unterzeichnerstaaten weiter. 

 

28.01.2021

Multilaterale Vereinbarung M334

 Verlängerung der Fristen für Gefahrgutbeauftragten-Schulungsbescheinigungen - initiiert von Deutschland, gezeichnet von Griechenland, Tschechien, Irland, Norwegen, Schweden, Slowakei und Slowenien  

Alle Schulungsbescheinigungen von Gefahrgutbeauftragten, die zwischen dem 01.03.2020 und dem 01.09.2021 ablaufen, bleiben bis zum 30.09.2021 gültig. Die ggf. abgelaufenen Schulungsescheinigungen werden zum ursprünglichen Ablaufdatum um 5 Jahre verlängert, wenn die vorgeschriebene Verlängerungsprüfung vor dem 01.10.2021 erfolgreich absolviert wurde.

Diese Multilaterale Vereinbarung darf in den Unterzeichnerstaaten der Vereinbarung angewendet werden. Widerruft einer Unterzeichnerstaaten diese Multilaterale Vereinbarung vor dem 01.10.2021, gilt die Multilaterale Vereinbarung nur in den restlichen Unterzeichnerstaaten weiter. 

Multilaterale Vereinbarungen 

M331e.pdf
PDF-Dokument [62.8 KB]

M331 -  Wiederkehrende Prüfung von Druckgefäßen für die Beförderung von Gasen der Klasse 2 -, initiiert von Frankreich, gezeichnet von Luxemburg.

(1) Abweichend von den Vorschriften des Unterabschnitts 4.1.6.10 und der Verpackungsanweisung P 200 (3) d) – in Verbindung mit den Tabellen 1 und 2 – und P 200 (9) des Unterabschnitts 4.1.4.1 ADR dürfen Druckgefäße, deren Frist für die wiederkehrende Prüfung abgelaufen ist und die zur Wiederbefüllung mit Gasen der folgenden UN-Nummern eintreffen, befüllt und befördert werden:
•    UN 1002 LUFT, VERDICHTET (DRUCKLUFT)
•    UN 1013 KOHLENDIOXID
•    UN 1046 HELIUM, VERDICHTET
•    UN 1070 DISTICKSTOFFMONOXID
•    UN 1072 SAUERSTOFF, VERDICHTET
•    UN 1660 STICKSTOFFMONOXID, VERDICHTET (STICKSTOFFOXID, VERDICHTET)
•    UN 1956 VERDICHTETES GAS, N.A.G.
•    UN 3156 VERDICHTETES GAS, OXIDIEREND, N.A.G.
•    UN 3157 VERFLÜSSIGTES GAS, OXIDIEREND, N.A.G.
Alle übrigen Vorschriften der Verpackungsanweisung P 200 sind anzuwenden.

(2) Abweichend von den Vorschriften des Unterabschnitts 4.1.6.10 und der Verpackungsanweisung P 203 (8) des Unterabschnitts 4.1.4.1 ADR dürfen verschlossene Kryo-Behälter, deren Frist für die wiederkehrende Prüfung abgelaufen ist und die zur Wiederbefüllung mit Gasen der folgenden UN-Nummern eintreffen, befüllt und befördert werden:
•    UN 1073 SAUERSTOFF, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG
•    UN 1963 HELIUM, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG
•    UN 1977 STICKSTOFF, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG
Alle übrigen Vorschriften der Verpackungsanweisung P 203 sind anzuwenden.

Diese Vereinbarung gilt bis zum 31. März 2021. Für den Schienenverkehr die Multilaterale Sondervereinbarung RID 8/2020 der Pendant zur M331, die von Frankreich initiiert, aber noch von keinem Signatarstaat gezeichnet wurde.
Die M331 ist die Nachfolgerin der M326, die am 31.08.2020 ablief.

ADN-Schulungsbescheinigungen (Binnenschiffsverkehr)

Bescheinigungen über besondere Kenntnisse des ADN nach Unterabschnitt 8.2.2.8 ADN und Schulungsnachweise für Gefahrgutbeauftragte nach Unterabschnitt 1.8.3.7 ADN -, gezeichnet von Deutschland und Frankreich.

Abweichend von den Bestimmungen der Absätze 8.2.2.8.3 und 8.2.2.8.4 ADN bleiben Bescheinigungen über besondere Kenntnisse des ADN, deren Gültigkeit zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. Februar 2021 endet, bis 28. Februar 2021 gültig. Die Bescheinigungen werden für fünf Jahre erneuert, wenn der Bescheinigungsinhaber vor dem 1. März 2021 den Nachweis nach 8.2.2.8.4 a) ADN und erforderlichenfalls nach 8.2.2.8.4 b) ADN erbringt.

Abweichend von den Bestimmungen des Absatzes 1.8.3.16.1 ADN bleiben Schulungsnachweise für Gefahrgutbeauftragte, deren Gültigkeit zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. Februar 2021 endet, bis 28. Februar 2021 gültig. Die Gültigkeit der Nachweise wird ab dem ursprünglichen Ablaufdatum um fünf Jahre verlängert, wenn der Bescheinigungsinhaber vor dem 1. März 2021 eine Prüfung nach 1.8.3.16.2 ADN mit Erfolg abgelegt hat.

Die Vereinbarung ist gültig bis 1. März 2021.

 

ADN-M027_English_French.pdf
PDF-Dokument [96.4 KB]

Zeitweise Tunneleinschränkung im Bereich der BAB A3 zwischen BAB A3, zwischen den Anschlussstellen Würzburg-Randersacker und Würzburg-Heidingsfeld (beide Fahrtrichtungen) - Katzenbergtunnel 

Seit dem 02.11.2020 gilt ein temporäres Streckenverbot für kennzeichnungspflichtige Gefahrguttransporte. Die Strecke ist mit Tunnelbeschränkungscode (E) gekennzeichnet. 


Kennzeichnungspflichtige Gefahrgutbeförderungseinheiten werden per Hinweisbeschilderung an den genannten Anschlussstellen abgeleitet und über die entsprechenden Umleitungen U 97/ U 28 an die nächste Anschlussstelle weitergeleitet. Dieses Verbot ist derzeit bis zum 01.01.2021 vorgesehen (Abschluss der Bauarbeiten an den Tunnelröhren). 

 

Beim Bundesverkehrsministerium ist folgende Information mit dem 03.12.2021 veröffentlicht worden: 

 

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/Gefahrengut/beschilderungsmatrix-temp-gefahrgutausschluss.pdf?__blob=publicationFile

Änderung der Tunnelvorschriften zum wiederholten Mal

14.09.2020

Der Tunnel A7 Schnelsen ist nach Beendigung der Bauarbeiten wieder aus den Tunnelvorschriften entfallen. 

Bezeichnung der Straße und/oder des Tunnels

Streckenkilometer und ggf. Ortslage

Tunnelkategorie und ggf. Zeitfenster

Bemerkungen

Baden-Württemberg

 

 

 

B 38 - Saukopftunnel

Weinheim

E

Umleitung über B 3, L 3408 in Richtung Birkenau

B 312 - Bereich Flughafen Stuttgart

Netzknoten

7321 078 nach 7321 075

0+195 bis 0+704

E

unter Start- und Landebahn Flughafen Stuttgart

Gemeindestraße - Schlossbergtunnel

Heidelberg

E

Umleitung über Adenauerplatz - Sofienstraße - Neckarstaden (B 37)

 

B10 – Westringtunnel – Ulm

Netzknoten / Stationierung 063/0.000 – 060/0.609; 0.000 – 061/0.294

E

 

Stuttgart: Wagenburgtunnel

 

E

 

Bayern

 

 

 

Augsburg Zentrum

Unterführung unter den Bahngleisen

B

Pferseer Unterführung

Berlin

 

 

 

A 113

KM 10,193 – 10,493 Berlin, Bezirk Treptow-Köpenick, Gemarkung Glinicke

 

 

aufgehoben ab 01.04.2018

A 113

KM 11,183 – 12,083 Berlin, Bezirk Treptow-Köpenick, Gemarkung Glinicke

 

 

aufgehoben ab 01.04.2018

BAB 100 (AS Schmargendorf)

Km 1,4 – 1,931 zwischen den Ein- und Ausfahrten Mecklenburgische Straße und Schildhornstraße

E

geändert von „B“ auf „E“ ab 15.08.2018

Brandenburg

Keine Angabe

Bremen

Keine Angabe

Hamburg

 

 

 

Wallring-Tunnel

Hamburg-Altstadt

E

 

Tunnel Alsterkrugchaussee

Hamburg, Knoten Alsterkrugchaussee / Sengelmannstraße

E von 06.00 bis 21.00 Uhr, C in der übrigen Zeit

 

CCH-Tunnel

Hamburg, Vorfahrtsbauwerk am Congress-Centrum-Hamburg

 

gestrichen seit dem 17.07.2018

A 7 – Elbtunnel

Hamburg

E von 05.00 bis 23.00 Uhr, C in der übrigen Zeit

 

 

Krohnstiegtunnel

Hamburg-Niendorf

E von 06.00 bis 21.00 Uhr, C in der übrigen Zeit

 

A7 – Schnelsen

Hamburg

E ganztägig

neu seit dem 17.07.2018

A7 – Stellingen

Hamburg

E ganztägig

neu seit 11-2018

Hessen

 

Keine Angabe

 

Mecklenburg-Vorpommern

Keine Angabe

Niedersachsen

 

 

 

A 39 - Galerien Lindenberg und Heidberg

 

--

Aufhebung der bisher geltenden Beschränkung für die Durchfahrt ab 06.04.2016

A 38 – Heidkopftunnel

 

--

Aufhebung der bisher geltenden Durchfahrtsbeschränkung

A 31 – Emstunnel

 

B

 

B 437 - Wesertunnel

 

 

Aufhebung der bisher geltenden Durchfahrtsbeschränkung

Nordrhein-Westfalen

 

 

 

A1 – Einhausung/Tunnel Köln-Lövenich

Köln Lövenich

 

Aufhebung der bisher geltenden Beschränkung für die Durchfahrt

B9 –Tunnel Bad Godesberg

Bonn – Bad Godesberg

E

 

B55a; Tunnel Grenzstraße

Köln-Buchforst

E ab 31. KW 2013 bis Sanierungsende 2018

Geschwindigkeitsreduzierung im Tunnel auf 50 km/h und Verbot der Durchfahrt des Tunnels für den Schwerlastverkehr (ab 7,5 t).

B 61n - Streckenabschnitt 99.1 Weserauentunnel

B 61, Abschnitt 99,1, von Station 177 bis Station 1910 / Porta Westfalica - Barkhausen

E

Kategorisiert seit 21.04.2011

Am Bahndamm, Verlängerung Trankgasse zum Konrad-Adenauer-Ufer

Innerorts Stadt Köln

E ab dem 15.12. 2017 angeordnet

Meldung der Stadt Köln, Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau am 2.11.2017

Verkehrsbehördliche Anordnung durch Stadt Köln, Amt für Straßen und Verkehrstechnik erfolgte am 15.12.2017

Rheinland-Pfalz

Keine Beschränkungen

Saarland

Keine Beschränkungen

Sachsen

Keine Beschränkungen

Sachsen-Anhalt

Keine Beschränkungen

Schleswig-Holstein

B 104 – Herrentunnel

E

Umleitung über Travemünder Allee (B 75), Eric-Warburg-Brücke (K25), BAB A 1 und
A 226

Thüringen

 

 

 

A 71 – Tunnel Alte Burg

Km 112,3 – 113,2

E

 

A 71 – Tunnel Rennsteig

Km 114,8 – 122,7

E

 

A 71 – Tunnel Hochwald

Km 123,6 – 124,3

E

 

A 71 – Tunnel Berg Bock

Km 126,4 – 129

E

 

 

Neuer Tunnel mit Beschränkungen für Gefahrgut

08.06.2020

Seit dem 13.05.2020 ist der Herrentunnel in Lübeck (Schleswig-Holstein) an der B 104 als Kategorie E-Tunnel klassifiziert. 

Nachstehend die Übersicht über die derzeit in Deutschland nur eingeschränkt für gefährliche Güter zu nutzenden Tunnel:

Bezeichnung der Straße und/oder des Tunnels

Streckenkilometer und ggf. Ortslage

Tunnelkategorie und ggf. Zeitfenster

Bemerkungen

Baden-Württemberg

 

 

 

B 38 - Saukopftunnel

Weinheim

E

Umleitung über B 3, L 3408 in Richtung Birkenau

B 312 - Bereich Flughafen Stuttgart

Netzknoten

7321 078 nach 7321 075

0+195 bis 0+704

E

unter Start- und Landebahn Flughafen Stuttgart

Gemeindestraße - Schlossbergtunnel

Heidelberg

E

Umleitung über Adenauerplatz - Sofienstraße - Neckarstaden (B 37)

 

B10 – Westringtunnel – Ulm

Netzknoten / Stationierung 063/0.000 – 060/0.609; 0.000 – 061/0.294

E

 

Stuttgart: Wagenburgtunnel

 

E

 

Bayern

 

 

 

Augsburg Zentrum

Unterführung unter den Bahngleisen

B

Pferseer Unterführung

Berlin

 

 

 

A 113

KM 10,193 – 10,493 Berlin, Bezirk Treptow-Köpenick, Gemarkung Glinicke

 

 

aufgehoben ab 01.04.2018

A 113

KM 11,183 – 12,083 Berlin, Bezirk Treptow-Köpenick, Gemarkung Glinicke

 

 

aufgehoben ab 01.04.2018

BAB 100 (AS Schmargendorf)

Km 1,4 – 1,931 zwischen den Ein- und Ausfahrten Mecklenburgische Straße und Schildhornstraße

E

geändert von „B“ auf „E“ ab 15.08.2018

Brandenburg

Keine Angabe

Bremen

Keine Angabe

Hamburg

 

 

 

Wallring-Tunnel

Hamburg-Altstadt

E

 

Tunnel Alsterkrugchaussee

Hamburg, Knoten Alsterkrugchaussee / Sengelmannstraße

E von 06.00 bis 21.00 Uhr, C in der übrigen Zeit

 

CCH-Tunnel

Hamburg, Vorfahrtsbauwerk am Congress-Centrum-Hamburg

 

gestrichen seit dem 17.07.2018

A 7 – Elbtunnel

Hamburg

E von 05.00 bis 23.00 Uhr, C in der übrigen Zeit

 

 

Krohnstiegtunnel

Hamburg-Niendorf

E von 06.00 bis 21.00 Uhr, C in der übrigen Zeit

 

A7 – Schnelsen

Hamburg

E ganztägig

neu seit dem 17.07.2018

A7 – Stellingen

Hamburg

E ganztägig

neu seit 11-2018

Hessen

 

Keine Angabe

 

Mecklenburg-Vorpommern

Keine Angabe

Niedersachsen

 

 

 

A 39 - Galerien Lindenberg und Heidberg

 

--

Aufhebung der bisher geltenden Beschränkung für die Durchfahrt ab 06.04.2016

A 38 – Heidkopftunnel

 

--

Aufhebung der bisher geltenden Durchfahrtsbeschränkung

A 31 – Emstunnel

 

B

 

B 437 - Wesertunnel

 

 

Aufhebung der bisher geltenden Durchfahrtsbeschränkung

Nordrhein-Westfalen

 

 

 

A1 – Einhausung/Tunnel Köln-Lövenich

Köln Lövenich

 

Aufhebung der bisher geltenden Beschränkung für die Durchfahrt

B9 –Tunnel Bad Godesberg

Bonn – Bad Godesberg

E

 

B55a; Tunnel Grenzstraße

Köln-Buchforst

E ab 31. KW 2013 bis Sanierungsende 2018

Geschwindigkeitsreduzierung im Tunnel auf 50 km/h und Verbot der Durchfahrt des Tunnels für den Schwerlastverkehr (ab 7,5 t).

B 61n - Streckenabschnitt 99.1 Weserauentunnel

B 61, Abschnitt 99,1, von Station 177 bis Station 1910 / Porta Westfalica - Barkhausen

E

Kategorisiert seit 21.04.2011

Am Bahndamm, Verlängerung Trankgasse zum Konrad-Adenauer-Ufer

Innerorts Stadt Köln

E ab dem 15.12. 2017 angeordnet

Meldung der Stadt Köln, Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau am 2.11.2017

Verkehrsbehördliche Anordnung durch Stadt Köln, Amt für Straßen und Verkehrstechnik erfolgte am 15.12.2017

Rheinland-Pfalz

Keine Beschränkungen

Saarland

Keine Beschränkungen

Sachsen

Keine Beschränkungen

Sachsen-Anhalt

Keine Beschränkungen

Schleswig-Holstein

B 104 – Herrentunnel

E

Umleitung über Travemünder Allee (B 75), Eric-Warburg-Brücke (K25), BAB A 1 und
A 226

Thüringen

 

 

 

A 71 – Tunnel Alte Burg

Km 112,3 – 113,2

E

 

A 71 – Tunnel Rennsteig

Km 114,8 – 122,7

E

 

A 71 – Tunnel Hochwald

Km 123,6 – 124,3

E

 

A 71 – Tunnel Berg Bock

Km 126,4 – 129

E

 

 

Informationen zu Prüfungen für ADR-Schulungsbescheinigungen

17.05.2020

Der Aufbaukurs Klasse 1 ist für den 20.06.2020 terminiert. 

 

Der nächste ADR-Basiskurs ist vom 01. bis zum 03.07.2020 geplant. Derzeit können keine Kombikurse ADR-Basiskurs und ADR-Aufbaulehrgänge direkt aufeinanderfolgend angeboten werden, da die Prüfungsauswertung derzeit nicht vor Ort durch die IHK-Beauftragten erfolgt. 

 

07.04.2020

Alle Schulungsbescheinigungen, die zwischen dem 01.03.2020 und dem 01.11.2020 ablaufen, erhalten eine Gültigkeit bis zum 30.11.2020. Die betroffenen Fahrer müssen bis zum 01.12.2020 an einem Lehrgang mit entsprechender Prüfung erfolgreich teilgenommen haben und bekommen ihre Schulungsbescheinigung zum Ablaufdatum um 5 Jahre verlängert. 

 

Für Gefahrgutbeauftragte gilt, dass sie bis zum 01.12.2020 erfolgreich ihre Prüfung abgelegt haben müssen. 

 

Möglich macht dies die Multilaterale Vereinbarung M324, die heute verabschiedet wurde.

Für den Eisenbahnverkehr wurde eine gleichlautende Vereinbarung geschlossen: 1/2020. Auch hier bleiben die Schulungsbescheinigungen der Gefahrgutbeauftragten, deren Ablauf zwischen dem 01. März 2020 und dem 01. November 2020 liegen, bis zum 30. November 2020 gültig.

 

 

 

Erleichterungen bei der Beförderung von Hygieneprodukten

15.04.2020

Hygieneprodukte können unter der erweiterten Freistellung des Absatztes 1.1.3.6.3 ADR befördert werden. Diese Regelung wird voraussichtlich im Verkehrsblatt Heft 8 am 30.04.2020 bekanntgemacht.

Inhalt der erweiterten Freistellung:

Hygieneprodukte (z. B. Desinfektionsmittel) und medizinische Produkte, die als Gefahrgut der Verpackungsgruppen II und III klassifiziert sind und zur Versorgung im Rahmen der Corona-Pandemie befördert werden, profitieren von den erleichterten Bedingungen der Freistellung 1.1.3.6.

  • die Freimenge wird auf 500 Liter je Beförderungseinheit erhöht (anstelle der in Spalte 3 angegebenen Höchstgrenze) - gilt für alle beförderten Gefahrgüter
  • bei Einhaltung der vorgenannten Mengengrenze ist kein Beförderungspapier erforderlich
  • bei Einhaltung der vorgenannten Mengengrenze ist keine Unterweisung gemäß Kapitel 1.3 ADR erforderlich
  • die gefahrstoffrechtlich gekennzeichnenten Innengebinden (z. B. Flaschen, Kanister) werden ohne die erforderliche Außenverpackung befördert und sind nicht gemäß Kapitel 5.2 ADR gekennzeichnet

Multilaterale Vereinbarungen M326 und M327

07.04.2020

Deutschland hat die Multilateralen Vereinbarungen M326 - Prüfung von Druckgefäßen - und M327 - wiederkehrende Prüfungen oder Zwischenprüfungen von ortsbeweglichen Tanks und UN-Gascontainern mit mehreren Elemente (MEGC) unterzeichnet. 

 

Die M326 gilt für das Wiederbefüllen und Befördern von Druckgefäßen, die mit folgenden Gasen befüllt werden sollen, obwohl das Datum der wiederkehrenden Prüfung gemäß P200 abgelaufen ist:

  • UN 1002 LUFT, VERDICHTET (DRUCKLUFT)
  • UN 1013 KOHLENDIOXID
  • UN 1046 HELIUM, VERDICHTET
  • UN 1070 DISTICKSTOFFMONOXID
  • UN 1072 SAUERSTOFF, VERDICHTET
  • UN 1660 STICKSTOFFMONOXID, VERDICHTET (STICKSTOFFOXID, VERDICHTET)
  • UN 1956 VERDICHTETES GAS, N.A.G.
  • UN 3156 VERDICHTETES GAS, OXIDIEREND, N.A.G.
  • UN 3157 VERFLÜSSIGTES GAS, OXIDIEREND, N.A.G.

Alle übrigen Bestimmungen der P200 müssen eingehalten werden.

 

Für verschlossene Kryo-Behälter gilt die M326 ebenfalls, wenn folgende Gase befüllt und befördert werden sollen:

  • UN 1073 SAUERSTOFF, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG
  • UN 1963 HELIUM, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG
  • UN 1977 STICKSTOFF, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG

 

Im Beförderungspapier muss zusätzlich angegeben werden: "Beförderung vereinbart gemäß Abschnitt 1.5.1 ADR (M326)".  Diese Vereinbarung gilt bis zum 31. August 2020. 

 

Die M327 verlängert die wiederkehrende Prüfung und die Zwischenprüfungen für UN-Gascontainer mit mehreren Elementen (MEGC) und ortsbeweglichen Tanks, sofern die Prüffristen zwischen dem
01. März 2020 und dem 01. August 2020 auslaufen. Die M327 gilt bis
zum 01. September 2020. 

 

Im RID sind gleichlautende Vereinbarungen geschlossen worden:

M326 - RID 3/2020

M327 - RID 4/2020

Verlängerung der Übergangsfristen im Luftverkehr durch das LBA

29.04.2020 
Übersicht der derzeitigen Ausnahmeregelungen im Luftverkehr weltweit:

https://www.iata.org/contentassets/84016eecba994dc187859a5d128ed2a4/dg-training-exemption.pdf

Die IATA hat auf der Seite 

https://www.iata.org/en/programs/cargo/ 

entsprechende Informationen zum Covid-19-Virus bereitgestellt.

 

Unter der Rubrik "Keeping Air Cargo Flying" sind die den Luftverkehr betreffenden Informationen zu finden. Für Reisende und Besatzungsmitglieder findet sich unter der Überschrift „Transport of Specimens of COVID-19“ ein Leitfaden für die Beförderung von Proben als UN 3373 und zur Beförderung von Kulturen als UN 2814. Weiter werden in dem Leitfaden auch die  Voraussetzungen für die Mitführung von Handdesinfektionsmitteln in Flugzeugen für die Besatzungsmitglieder behandelt. Hier handelt es sich um Gefahrgüter, ohne eine entsprechende Genehmigung des Staates, in dem Fluggesellschaft beheimatet ist, dürfen solche alkoholischen Handdesinfektionsmittel nicht mitgeführt werden. 

 

Passagiere, die Handdesinfektionsmittel mitführen möchten, dürfen im Handgepäck maximal 100 ml mitführen.

07.04.2020

Das Luftfahrtbundesamt hat erneut die Fristen für Wiederholungslehrgänge verlängert. Die neue Überziehungsfrist gem. Ausnahme NFL 2-436-18 ist auf vier Monate erhöht worden. Sie gilt wie zuvor ausschließlich für Wiederholungsschulungen. Eine Einschränkung ist vorhanden: Die vier Monate können durch die vorzeitige Rücknahme der Ausnahme wieder rückgängig gemacht werden. 

Diese Fristverlängerung um vier Monate bzw. bis zum Ablauf dieser Ausnahme gilt für folgende Zertifikate:

  1.  Gefahrgutschulungszertifikate für Kategorien von Mitarbeitern, die an der Beförderung gefährlicher Güter als Fracht oder Post beteiligt sind:
    1 - Versender und Personen, die die Verantwortlichkeiten von Versendern übernehmen und die Versendererklärung erstellen oder unterzeichnen
    2 - Verpacker
    3 - Personal von Spediteuren, welches an der Abwicklung von gefährlichen Gütern beteiligt ist
    4 - Personal von Spediteuren, welches an der Abwicklung von Fracht oder Post (außer gefährlichen Gütern) beteiligt ist
    5 - Personal von Spediteuren, welches an der Abfertigung, der Lagerung und der Verladung von Fracht oder Post beteiligt ist
    6 - Personal von Betreibern und Bodenabfertigungsagenten, welches gefährliche Güter annimmt
    7 - Personal von Betreibern und Bodenabfertigungsagenten, welches Fracht oder Post (außer gefährliche Güter) annimmt
    8 - Personal von Betreibern und Bodenabfertigungsagenten, welches an der Abfertigung, der Lagerung und der Verladung von Fracht oder Post und Gepäck beteiligt ist
    9 - Personal der Passagierabfertigung
    10 - Flugbesatzungsmitglieder, Lademeister, Ladeplaner und Flugdienstberater
    11 - Besatzungsmitglieder (außer Flugbesatzungsmitglieder)
    12 - Sicherheitspersonal, welches an der Kontrolle von Passagieren und Besatzungsmitgliedern und deren Gepäck sowie Fracht oder Post beteiligt ist, z.B. Sicherheitskontrolleure, deren Vorgesetzte und Personal, das an der Umsetzung von Luftsicherheitsvorschriften beteiligt ist
     
  2. Gefahrgut-Schulungszertifikate für Kategorien von Mitarbeitern, die nicht am Transport von gefährlichen Gütern als Fracht oder Post beteiligt sind:
    13 - Personal von Betreibern und Bodenabfertigungsagenten, welches Fracht oder Post (außer gefährliche Güter) annimmt
    14 - Personal von Betreibern und Bodenabfertigungsagenten, welches an der Abfertigung, Lagerung und Verladung von Fracht oder Post (außer gefährlichen Güter) und Gepäck beteiligt ist
    15 - Personal der Passagierabfertigung
    16 - Flugbesatzungsmitglieder, Lademeister, Ladeplaner und Flugdienstberater
    17 - Besatzungsmitglieder (außer Flugbesatzungsmitgliedern)
    Info: Das LBA erteilt keine Genehmigungen für Gefahrgutschulungsprogramme für die Personalkategorien 13 – 17.
     
  3. Gefahrgut-Schulungszertifikate von Mitarbeitern, die nicht in den oben genannten Kategorien aufgeführt sind, aber entsprechend ihrer Verantwortung für die sichere Beförderung gefährlicher Güter geschult werden.

 

Die Bedingungen für diese Ausnahmen lauten wie folgt:

Diese Ausnahme wird unter den folgenden Bedingungen gewährt:
Arbeitgeber sollen sicherstellen, dass Ihre Arbeitnehmer eine anderweitige Schulung / Information erhalten, um die verlängerte Gültigkeit der verschiedenen Schulungselemente der Technischen Anweisungen für die sichere Beförderung gefährlicher Güter im Luftverkehr (ICAO Doc 9284), soweit anwendbar, auszugleichen.
Dies kann z.B. durch Briefe / Informationsblätter / Bulletin / CBT / Video geschehen.

 

Diese befristete Ausnahme  tritt am 01. April 2020 in Kraft und gilt zunächst bis zum 31. Juli 2020.

Ist das Luftfahrt-Bundesamt der Auffassung, dass die Gründe für die Gewährung der Befreiung nach dem 31.07.2020 weiterhin bestehen, so kann die Gültigkeitsdauer dieser Ausnahme weiter verlängert werden.

 

Für Praktiker: Läuft die Schulungsbescheinigung am 30. April 2020 ab, darf bis zum 31. Juli 2020 die Wiederholungsschulung erfolgreich absolviert werden, die bestehende Schulungsbescheinigung wird zum 30. April 2022 verlängert. 

Allgemeinverfügung der BAM zur Beförderung von medizinischen Abfällen mit Coronaviren

Corona-Virus

24.03.2020
Die Bundesanstalt für Materialforschung- und prüfung hat am 24.03.2020 die Allgemeinverfügung Nr. D/BAM/ADR Aktenzeichen 3.2/012020 veröffentlicht. Medizinischer Abfall, von dem bekannt ist oder anzunehmen ist, dass er mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19), kontaminiert ist (zugeordnet zu UN 3291 KLINISCHER ABFALL UNSPEZIFIZIERT, N.A.G oder (BIO)MEDIZINISCHER ABFALL, N.A.G oder UNTER DIE VORSCHRIFTEN FALLENDER MEDIZINISCHER ABFALL, N.A.G.)

Diese legt die Anforderungen für die Beförderung in loser Schüttung fest: 

  • verwendet werden müssen Container und Fahrzeuge gem. VC3
    (UA 7.3.3.1 ADR)
  • Die Schüttgut-Container müssen der Definition in 1.2.1 ADR für geschlossene Schüttgut-Container entsprechen.
  • Die unter 7.3.2.6.2 b) und e) bis i) des ADR aufgeführten Anforderungen sind zu erfüllen.
  • Abfälle der UN-Nummer 3291 müssen innerhalb des geschlossenen SchüttgutContainers in UN-bauartgeprüften und -zugelassenen Säcken aus Kunststofffolie (5H4) enthalten sein, die für feste Stoffe der Verpackungsgruppe II geprüft und gemäß Unterabschnitt 6.1.3.1 gekennzeichnet sind. Jeder Kunststoffsack muss eine Schlagfestigkeit von mindestens 165 g und eine Reißfestigkeit von mindestens 480 g sowohl in Längs- als auch in Querrichtung des Kunststoffsacks haben. Diese Werte müssen in Prüfungen für die Reiß- und Schlagfestigkeit gemäß ISO 7765-1:1988 «Kunststofffolien und -bahnen - Bestimmung der Schlagfestigkeit nach dem Fallhammerverfahren - Teil 1: Eingrenzungsverfahren» und ISO 6383-2:1983 «Kunststoffe - Folien und Bahnen - Bestimmung der Reißfestigkeit - Teil 2: Elmendorf-Verfahren» ermittelt werden.
  • Die Nettomasse jedes Kunststoffsacks darf höchstens 30 kg betragen. Abweichend von den Festlegungen im Zulassungsschein dürfen die Säcke auch anderweitig wirksam verschlossen werden (z. B. Rödeln, Kabelbinder).
  • Einzelne Gegenstände mit einer Masse von mehr als 30 kg oder solche, die aufgrund ihrer Größe nicht in Säcken verpackt werden können und die keine Flüssigkeit enthalten, wie z. B. verschmutzte Matratzen, dürfen ohne Kunststoffsack befördert werden.

 

Patientenproben mit Verdacht auf Coronaviren sind als UN 3373 BIOLOGISCHER STOFF, KATEGORIE B zu befördern und gemäß der Verpackungsanweisung P650 zu verpacken und zu kennzeichnen. In diesem Fall gelten die weiteren Vorschriften des ADR nicht.

 

Multilaterale Vereinbarung M325 Überziehung der Fristen für die ADR-Zulassungsbescheinigung von Tankfahrzeugen und anderen Fahrzeugen

20.03.2020

Das BMVI hat mit Datum vom 20.03.2020 die M325 gezeichnet. 

Diese ermöglicht die weitere Verwendung von Tanks und Gefahrgutfahrzeugen, wenn die Termine für die wiederkehrende Prüfung oder die Zwischenprüfung überschritten wurden oder die Fahrzeugzulassung nicht verlängert werden konnte.

 

Diese Fristverlängerung gilt für ADR-Zulassungsbescheinigungen, deren Gültigkeit zwischen dem 01.03. und dem 01.08.2020 ablaufen. Diese werden bis zum 30.08.2020 verlängert. 

 

http://www.unece.org/fileadmin/DAM/trans/danger/multi/agree.wpf/M325g.pdf

52. ADR-Vertragsstaat

13.03.2020

Usbekistan ist seit dem 24.02.2020 der 52. ADR-Vertragsstaat.

Versand von Proben mit Corona-Virus

13.03.2020

Der Versand von Proben mit Corona-Virus unterliegt der UN 3373 Biologischer Stoff, Kategorie B.

Die Weltgesundheitsbehörde WHO hat einen Leitfaden zum Versand von Proben herausgegeben. 

Der Link hierzu lautet:https://www.who.int/publications-detail/guidance-for-laboratories-shipping-specimens-to-who-reference-laboratories-that-provide-confirmatory-testing-for-covid-19-virus

 

Grundsätzlich gelten für den Versand aber immer die nationalen Vorschriften. Hierzu hat das Robert-Koch-Institut auch eine entsprechende Empfehlung herausgegeben:  https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html#doc13490982bodyText2

 

 

Umbenennung des ADR mit der Ausgabe 2021

Die Überschrift des ADR ändert sich zum 01.01.2021 mit der damit verbundenen Ausgabe in "Agreement concerning the international carriage of dangerous goods by road (ADR)" - Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße. 

 

Mit der Umbenennung sollen auch Staaten ermutigt werden, dem ADR beizutreten, die nicht dem Europäischen Wirtschaftsraum angehören. 

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